Heilwirkung

Bereits in alten Kulturen wurden Steine und Schmuck aufgrund ihres Symbolgehaltes getragen. Die harmonisierende und heilende Wirkung der Steine wird in zahlreichen Büchern ausführlich beschrieben, weshalb an dieser Stelle nur auf die Literatur verwiesen werden soll.

Hildegard von Bingen machte im 12. Jahrhundert den Anfang und von den heutigen Steinheilern bevorzuge ich Michael Gienger, weil er auch mineralogisch fundierte Aspekte einfließen läßt. Sind in der Schmuckbeschreibung Wirkungsweisen der verwendeten Steine beschrieben, so beziehe ich mich auf Michael Gienger „Heilsteine – 430 Steine von A-Z“ vom Verlag Neue Erde.

Chakrenbezogen kann sich auch jeder Laie einen Stein auswählen, da jedes Chakra für bestimmte körperliche Bereiche und seelische Belange „zuständig“ ist. So können Sie ganz individuell den Stein des zuständigen Chakras nach der Farbe des Chakras auswählen. Beispiel: bei stimmlichen Problemen könnten Sie den hellblauen Chalcedon wählen, weil die Stimme vom Halschakra beeinflußt wird, welches in hellblauer Farbe schwingt. Interessant ist, dass sowohl Hildegard von Bingen als auch die asiatische Chakrenlehre den hellblauen Chalcedon als Stein der Redner sehen, auch wenn es bei der alten Hildegard mittelalterlich ausgedrückt wird.

Im Übrigen gilt die alte Weisheit: Der Stein, der dich anspricht, hat dir auch etwas zu sagen. Also, lassen Sie sich inspirieren, Ihr Gefühl läßt Sie den richtigen Stein wählen.

Wissenschaftlich ist die Möglichkeit des Heilens mit Edelsteinen nicht nachgewiesen. Begeben Sie sich deshalb bei gesundheitlichen Problemen in ärztliche Hand. Was Sie nicht hindern muss, unterstützend den passenden Stein, auch in Form eines wunderschönen Schmuckstückes bei sich zu tragen.